Am 7. Mai 2025 fand im Bürgerhaus die Mitgliederversammlung der Generationenhilfe Oberzent e.V. statt. Nach der Begrüßung und Totenehrung gab die Vorsitzende Brigitte Schanbacher in ihrem Rechenschaftsbericht einen Überblick über die Vereinsaktivitäten des vergangenen Jahres. Zum Zeitpunkt der Versammlung zählte der Verein 218 Mitglieder.

Der Bürgerbus ist mit über 2000 Beförderungen im letzten Jahr sehr gut ausgelastet. Leider können nicht alle Anfragen erfüllt werden, obwohl Vereinsmitglieder durch Fahrten mit ihren Privat-Pkws aushelfen. Der Bus finanziert sich durch Spenden, die aber für die laufenden Kosten nicht ausreichen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der beliebte Café-Nachmittag im Bürgerhaus jeden Freitag mit selbst-gemachten Kuchen.

Für Bus und Café stehen jeweils etwa 20 Aktive zur Verfügung.

Die Unterstützung von Personen in Notlagen ist wegen Überlastung des Ehrenamts begrenzt. Durch die gute Zusammenarbeit mit dem Sozialamt der Stadt konnten aber immer Lösungen gefunden werden.

Letztlich dankte Frau Schanbacher allen aktiven Mitgliedern für das ehrenamtliche Engagement.

Anschließend fasste Frau Schanbacher den Kassenbericht in Vertretung für Renate Löw zusammen, der ausdrücklich gedankt wurde. Der Verein ist finanziell solide aufgestellt. Die Kassenprüfung ergab keine Beanstandungen. Die Versammlung sprach dem Vorstand einstimmig die Entlastung aus.

Daran schlossen sich die Neuwahlen des Vorstandes mit folgendem Ergebnis an:

Erster Vorsitzender Achim Schäffler, Stellvertretende Vorsitzende Brigitte Schanbacher und Andrea Hess-Kraus, Kassierer Roland Flick, Schriftführer Manfred Kaufmann, Beisitzende Margot Lenz, Theresa Denniger, Hannelore Kehrer und Roland Just. Die Kassen prüfen Marlies Gross und Kerstin Röglin.

Der neue Vorsitzende Achim Schäffler dankte allen bisherigen Vorstandsmitgliedern für die geleistete Arbeit. Er gab einen Ausblick zur zukünftigen Vereinsarbeit. Beim Bürgerbus steht in absehbarer Zeit eine Neuanschaffung mit entsprechender Finanzierung an. Das Café bleibt weiterhin freitags geöffnet. Da die bisherigen Schwerpunkte des Vereins überwiegend ältere Menschen betreffen, sollen auch Angebote für die jüngere Generation entwickelt werden. Hier bietet das bereits angelaufene Projekt „zusammen.finden“ gute Möglichkeiten.

Zum Abschluss zog Frau Schanbacher ein persönliches Fazit der bisherigen 12 Jahre des Vereins, den sie fast 9 Jahre führte und betonte die vielfältige Vereinsarbeit, in die sie persönlich eingebunden war. Anfangs standen neben der Unterstützung von Hilfebedürftigen die Flüchtlingsbetreuung und die Organisation von Deutschkursen im Mittelpunkt. Zum Generationencafé kam später der Bürgerbus.

Frau Schanbacher wünschte abschließend ihrem Nachfolger eine glückliche Hand und viel Erfolg für das Weiterbestehen des Vereins.